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Die Energiewende im Badezimmer: Warum elektrische Badheizkörper und PV-Anlagen das perfekte Team sind

Design Heizungen – Heizungsblog
Ein elektrischer Badheizkörper in einem modernen Bad mit sehr großem Fenster, das auf das Nachbarshaus mit einer PV-Anlage auf dem Dach zeigt

„Strom ist zu teuer zum Verheizen“ – dieser alte Glaubenssatz wackelt. Für Besitzer einer Photovoltaikanlage bieten elektrische Badheizkörper eine geniale Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu steigern und teure fossile Brennstoffe zu sparen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie Sie Überschuss-Strom clever in Wärme umwandeln, warum sich das besonders in der Übergangszeit lohnt und wie Sie typische Kostenfallen vermeiden.



Das Angst-Thema: „Elektrisch heizen ist doch unbezahlbar“

Viele Hausbesitzer schrecken vor elektrischen Heizkörpern zurück. Die Sorge: Ein Heizstab treibt die Stromrechnung in die Höhe. Diese Sorge ist bei reinem Netzbezug (Strom aus der Steckdose vom Versorger) durchaus berechtigt. Bei den aktuellen Strompreisen von 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde (kWh) (Stand November 2025) kann der Dauerbetrieb teuer werden.

Doch die Situation ändert sich komplett mit einer PV-Anlage:

  • Gestehungskosten: Der Strom vom eigenen Dach kostet Sie in der Erzeugung (gerechnet auf die Lebensdauer der Anlage) oft nur zwischen 8 und 12 Cent pro kWh.
  • Opportunitätskosten: Wenn Sie überschüssigen Strom ins Netz einspeisen, erhalten Sie nur eine geringe Vergütung (oft unter 8 Cent).

Das bedeutet: Es ist wirtschaftlich sinnvoller, den eigenen Strom selbst zu verbrauchen (z. B. für Wärme im Bad), anstatt ihn fast zu verschenken und später teures Gas oder Öl für die Zentralheizung einzukaufen.

Warum der elektrische Betrieb im Bad oft die bessere Wahl ist

Selbst wenn eine Wärmepumpe oder Gasheizung vorhanden ist, hat der rein elektrische Badheizkörper (betriebenen mit PV-Strom) spezifische Vorteile, die oft übersehen werden:

1. Das Problem der Übergangszeit

Im Frühling und Herbst ist das Haus oft noch warm genug, aber das geflieste Badezimmer wirkt morgens kühl. Eine Zentralheizung ist ein träges System. Um das Bad für 30 Minuten warm zu bekommen, muss oft der gesamte Heizkessel hochfahren und hunderte Liter Wasser durch das Haus pumpen. Das verursacht enorme Bereitstellungsverluste.

Ein elektrischer Heizkörper hingegen liefert Wärme „on demand“. Er heizt exakt dann, wenn er gebraucht wird, und schaltet danach wieder ab. In Verbindung mit Solarstrom ist das unschlagbar effizient.

2. Trockene Handtücher im Sommer

Niemand lässt im August die Zentralheizung laufen. Dennoch entstehen im feuchten Bad schnell Bakterien und unangenehme Gerüche in Handtüchern. Ein elektrischer Handtuchwärmer löst dieses Problem hygienisch und schnell – idealerweise genau dann, wenn die Sonne scheint und der Strom „kostenlos“ vom Dach kommt.

Exkurs: Warum das Material wichtig ist

Für den effizienten Betrieb mit PV-Strom ist die Speicherfähigkeit des Heizkörpers relevant. Heizkörper aus hochwertigem Stahl haben sich hier bewährt. Stahl nimmt die Wärme des Heizstabs schnell auf, speichert sie aber auch lange genug, um sie als angenehme Strahlungswärme abzugeben, selbst wenn eine Wolke kurz die PV-Leistung mindert. Billige Materialien kühlen oft zu schnell aus.

Kritisch betrachtet: Die No-Gos beim elektrischen Heizen

Damit die Rechnung aufgeht und der elektrische Badheizkörper nicht zur Kostenfalle wird, müssen bestimmte Fehler vermieden werden. Nicht jeder Raum und nicht jede Nutzung ist geeignet.

Häufiger Fehler Warum das Geld kostet Die Lösung
Dauerbetrieb 24/7 Nachts scheint keine Sonne. Strom muss teuer aus dem Netz bezogen werden. Nutzung von Heizstäben mit Timern oder Smart-Home-Steckdosen.
Alleinhallheizung im Altbau In schlecht isolierten Räumen verpufft die Wärme. Der Heizstab läuft permanent auf 100%. Elektrische Heizkörper im Altbau als Zusatzheizung oder Handtuchwärmer nutzen.
Falsche Dimensionierung Ein zu kleiner Heizstab schafft die Raumtemperatur nicht und schaltet nie ab. Vorher den Wärmebedarf grob ermitteln.

So funktioniert die smarte Steuerung (PV-Optimierung)

Der Schlüssel zum Sparen liegt in der Steuerung. Ein elektrischer Heizstab, der „dumm“ in der Steckdose steckt, weiß nicht, ob gerade die Sonne scheint. Es gibt zwei Wege zur Optimierung:

  1. Die Low-Tech Lösung (Zeitschaltuhr): Die meisten PV-Anlagen produzieren zwischen 11:00 und 15:00 Uhr den meisten Überschuss. Ein einfacher Timer am Heizstab, der das Gerät in dieser Zeit für zwei Stunden aktiviert, sorgt für trockene Handtücher und eine Grundwärme am Abend – fast zum Nulltarif.
  2. Die High-Tech Lösung (Smart Home): Moderne Energiemanagementsysteme messen den Überschuss am Zähler. Über eine schaltbare Steckdose wird der Heizkörper nur dann aktiviert, wenn wirklich Strom „übrig“ ist. So wird der Heizkörper zum thermischen Speicher Ihrer Solarenergie.

Checkliste für den Kauf: Worauf PV-Besitzer achten sollten

Wenn Sie sich für die Nachrüstung oder den Einbau eines rein elektrischen Badheizkörpers entscheiden, achten Sie auf folgende Punkte für maximale Effizienz:

  • Regelbare Heizstäbe: Wählen Sie Heizelemente mit integriertem Thermostat. Ein einfaches „An/Aus“ ist oft ineffizient. Der Heizstab sollte abschalten, wenn die Raumtemperatur erreicht ist.
  • Qualität der Füllung: Bei steckerfertigen Geräten ist die Qualität der Thermoflüssigkeit entscheidend für die Wärmeverteilung und den Frostschutz.
  • Sicherheit: Achten Sie auf Spritzwasserschutz (IP-Klasse), da es sich um ein elektrisches Gerät im Feuchtraum handelt.

Fazit: Keine Angst vor dem Stecker

Die pauschale Angst vor elektrischen Heizungen ist im Zeitalter der privaten Energiewende überholt. Wer eine PV-Anlage besitzt, findet im elektrischen Badheizkörper einen idealen Partner, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und den Wohnkomfort zu steigern.

Voraussetzung ist der bewusste Umgang: Nutzen Sie die Technik gezielt zum Handtuchwärmen oder für die schnelle Wärme in der Übergangszeit, anstatt das träge Zentralheizungssystem zu belasten. Mit hochwertigen Komponenten und einer intelligenten Zeitsteuerung wird aus dem vermeintlichen Stromfresser ein cleverer Energiesparer.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel Watt sollte der Heizstab haben?
Zum reinen Handtuchwärmen reichen oft 300 bis 600 Watt. Soll der Raum geheizt werden, rechnet man im Neubau mit ca. 50 Watt pro m², im Altbau mit bis zu 100 Watt pro m².

Kann ich jeden Heizkörper elektrisch betreiben?
Nein. Der Heizkörper muss für den elektrischen Betrieb zugelassen sein (Dichtigkeit, Druck). Modelle, die entsprechende Anschlüsse haben, sind hier die sicherste Wahl.

Lohnt sich das auch ohne Batteriespeicher?
Ja, absolut. Da Handtücher oft tagsüber trocknen können und das Bad die Wärme speichert (besonders bei Stahlheizkörpern und Fliesen), können Sie den Direktverbrauch der Mittagssonne nutzen, auch ohne den Strom chemisch in einer Batterie zu speichern.

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